Der häufigste Fehler bei einer Sanierung ist gar nicht die falsche Firma. Es ist die falsche Reihenfolge. Wenn der neue Boden liegt, bevor die Leitungen in der Wand sind, geht er kaputt oder muss wieder raus. So hat es sich bei uns bewährt:
1. Anschauen und planen
Was bleibt, was muss raus? Gibt es Feuchtigkeit, Schadstoffe oder Fragen zur Statik? Hier entstehen Grundriss, Budget und Zeitplan. Wenn tragende Wände betroffen sind oder sich die Nutzung ändert, kommt ein Statiker oder Architekt dazu.
2. Entkernen
Alte Böden, Fliesen, Wände und Leitungen kommen raus. Erst danach sieht man, wie die Substanz wirklich ist.
3. Leitungen: Elektro, Sanitär, Heizung
Die neuen Leitungen kommen in Wände und Böden, solange alles offen ist. Dafür braucht man eingetragene Meisterbetriebe.
4. Trockenbau, Putz und Estrich
Neue Wände und Decken werden gebaut, Leitungen verkleidet, der Estrich kommt rein. Der muss dann trocknen, und das dauert. Oft ist das die längste Pause im ganzen Projekt.
5. Fliesen, Maler und Feininstallation
Das Bad wird gefliest, die Wände gestrichen. Steckdosen, Schalter, Waschbecken und Armaturen kommen dran.
6. Böden, Türen und Putzen
Ganz am Schluss kommt alles, was empfindlich ist: die Böden, die Innentüren, die Sockelleisten. Danach wird gründlich geputzt und gemeinsam abgenommen.
Genau diese Abstimmung übernehmen wir als Generalunternehmer. Wir planen die Reihenfolge, holen die Fachbetriebe und schauen, dass jeder dann kommt, wenn der vorher fertig ist.
Häufige Fragen
Wie lange dauert es, einen Altbau zu sanieren?
Eine Wohnung dauert oft zwei bis vier Monate, ein ganzes Haus vier bis acht. Das hängt vom Umfang ab, von den Trocknungszeiten und davon, wann die Handwerker Zeit haben.
Brauche ich einen Architekten?
Wenn nur innen saniert wird und nichts an der Statik passiert, meistens nicht. Bei tragenden Wänden, einem Anbau oder einer anderen Nutzung brauchen Sie einen Architekten oder Statiker.