Ein neuer Boden bringt viel und lässt sich gut planen. Wer weiß, welcher Belag in welchen Raum passt, und an die Nebenarbeiten denkt, hat am Ende genau den Boden, den er sich vorgestellt hat.
Welcher Boden in welchen Raum
- Wohnzimmer und Schlafzimmer: Laminat, Parkett oder Vinyl, je nachdem, was Ihnen gefällt
- Küche und Flur: Vinyl, weil es Wasser und viel Laufen gut aushält
- Bad: verklebtes Vinyl mit passender Abdichtung
- Kinderzimmer: Vinyl oder Teppich, ist wärmer und leiser
- Vermietete Wohnungen: robustes Vinyl oder Laminat mit hoher Nutzungsklasse
Laminat oder Vinyl?
Vinyl fühlt sich wärmer an, ist leiser und verträgt Feuchtigkeit. Damit geht es auch in Küche und Bad. Laminat ist dafür sehr kratzfest und hält in Wohnräumen viel aus. Was bei Ihnen besser passt, sehen wir bei der Besichtigung.
Was beim Verlegen dazugehört
Mit dem neuen Belag allein ist es selten getan. Diese Arbeiten gehören fast immer dazu und sollten von Anfang an im Angebot stehen:
- Den alten Boden rausnehmen und entsorgen
- Den Untergrund ausgleichen, wenn er uneben ist
- Trittschalldämmung und Folie
- Sockelleisten und Übergangsschienen
- Türen kürzen, wenn der neue Boden höher ist
- Möbel raus und wieder rein
Häufige Fragen
Wie lange dauert ein neuer Boden in einer Wohnung?
Eine 70-Quadratmeter-Wohnung ist mit Klick-Laminat oder Klick-Vinyl meistens in zwei bis drei Tagen fertig. Alten Boden raus und Sockelleisten dran schon mitgerechnet.
Kann man den neuen Boden einfach auf den alten legen?
Auf festen, ebenen Böden wie Fliesen geht das oft. Teppich und andere weiche Beläge müssen normalerweise vorher raus.